3.644 Jahre gelebte Diakonie

122 Mitarbeitende der Diakonissen Speyer-Mannheim feiern in diesem Jahr ihre mindestens 25-jährige Zugehörigkeit zum Unternehmen, acht Mitarbeiterinnen sind bereits seit 45 Jahren dabei, neun feiern ihre 40-jährige Betriebszugehörigkeit. Zusammen bringen sie es auf 3.644 Dienstjahre in dem sozialdiakonischen Unternehmen.

„The Times They Are A-Changin'”, zitierte Vorsteher Pfarrer Dr. Günter Geisthardt einen Liedtext von Bob Dylan während der Andacht am 13. November im Mutterhaus. „Seit im Oktober 1859 die ersten Diakonissen in Speyer ihren Dienst aufnahmen, hat sich nicht nur die Welt insgesamt rapide verändert. Auch bei uns scheint kaum etwas so beständig zu sein wie der Wandel“, so Geisthardt. Aus kleinen Anfängen sei ein großes, regional und fachlich verzweigtes Werk geworden und die Jubilarinnen und Jubilare hätten daran miterlebend und mitgestaltend Anteil.

Die Kronenkreuze in Gold als höchste Anerkennung der Diakonie überreichte Brigitte Thalmann vom Diakonischen Werk der Pfalz. „Die Kronenkreuze sind kein Orden, sondern ein Zeichen der Ermutigung für den Dienst am Menschen“, erklärte Thalmann.

Der Vorsitzende der Gesamtmitarbeitervertretung, Michael Hemmerich, und die Vorsitzende der Mitarbeitervertretung des Diakonissenkrankenhauses in Mannheim, Dr. Ursula von Brasch, nahmen die Jubilare bei der anschließenden Feier mit auf eine Zeitreise durch die vergangenen 45 Jahre. Da waren beispielsweise der Watergate-Skandal, der erste Ironman auf Hawaii oder die Wahl von Bill Clinton zum 42. Präsidenten der USA im Jahr 1992. Doch nicht nur in der Welt ist viel passiert, sondern auch bei den Diakonissen Speyer-Mannheim. Für alles Mit- und Ausgestalten und die vielen Jahre des Dienstes dankten Michael Hemmerich und Dr. Ursula von Brasch den anwesenden Jubilarinnen und Jubilaren im Namen der sechs Mitarbeitervertretungen der Diakonissen Speyer-Mannheim.

Mit einem gemeinsamen Essen und musikalischer Begleitung des Saxophonquartetts „Sax4Fun“ klang der Abend aus.