Darmzentrum

Dick- und Enddarmkrebs gehören zu den häufigsten bösartigen Erkrankungen in unserer Gesellschaft. In unserem Darmzentrum erfolgt die Behandlung nach den Richtlinien der Deutschen Krebsgesellschaft in enger Zusammenarbeit mit unseren Kollegen der Gastroenterologie, Onkologie, Strahlentherapie und Pathologie.

Wöchentlich besprechen wir in einer Konferenz  jeden Patienten mit einer bösartigen Erkrankung und entwicklen ein interdisziplinäres Behandlungskonzept.

In der überwiegenden Anzahl der Fälle kann eine Darmkrebsoperation mit minimal-invasiver Technik durchgeführt werden, bei der nur kleine Schnitte für Instrumente und Kamera gebraucht werden.

Häufige gutartige Erkrankungen des Dünn- und Dickdarmes werden ebenfalls größtenteils minimal-invasiv behandelt. Dazu gehören komplizierte Verläufe bei der Divertikelkrankheit, bei der es zu Verengungen des Darmes und zu Darmwanddurchbrüchen mit Eiteransammlungen in der Bauchhöhle kommen kann. Auch Enddarmvorfälle können durch eine minimal-invasive Operation behandelt werden.

Weitere Gründe für eine Operation des Darmes können endoskopisch nicht abtragbare Polypen (Vorstufen eines Darmkrebses), Fisteln z.B. im Rahmen einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung oder ein Darmverschluss, häufig in Folge von Verwachsungen nach vorausgegangenen Operationen, sein.