Heilerziehungsassistent/in

Heilerziehungsassistentinnen und -assistenten unterstützen Fachkräfte bei der Begleitung von Menschen mit Behinderung in ihrem Alltag und allen Bereichen des Lebens.

Menschen mit Behinderung zu assistieren und zu pflegen – das sind nur einige der Aufgaben von Heilerziehungsassistentinnen und -assistenten. Darüber hinaus unterstützen sie bei hauswirtschaftlichen Tätigkeiten und der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Nach Abschluss der zweijährigen Ausbildung sind Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, wie Werkstätten oder Wohngruppen, aber auch Kliniken oder Kindertagesstätten mögliche Tätigkeitsorte.

Die Ausbildung dauert 2 Jahre und wird vergütet. Auf verschiedenen Wohngruppen begleiten wir insgesamt bis zu 30 Auszubildende. In Kooperation mit verschiedenen Fachschulen bildet das Bethesda Landau Heilerziehungsassistentinnen und -assistenten aus. Dabei findet der fachpraktische Anteil im Bethesda Landau statt.

Es gibt die Möglichkeit, intern zwei Wohnbereiche kennenzulernen. Zusätzlich wird im Nachtdienst hospitiert.

Die Auszubildenden werden darüber hinaus in die Planung und Umsetzung verschiedener Projekte und Freizeitangebote für Menschen mit Behinderung mit eingebunden.

Außerdem besteht die Möglichkeit, mit Abschluss der Ausbildung den mittleren Bildungsabschluss zu erwerben. Dieser ermöglicht u.a. die Ausbildung zum/zur Heilerziehungspfleger/in.

Ausbildungsbeginn:

  • In Baden-Württemberg: zum 1. Oktober

Bewerbungszeitraum: Bewerbungen nehmen wir jederzeit an. Gerne kann ein erforderliches Praktikum oder ein FSJ/BFD vor der Ausbildung bei uns im Haus absolviert werden.

Sie erhalten laut Arbeitsvertragsrichtlinien (AVR DD) monatlich eine Ausbildungsvergütung in Höhe von:

  1. Jahr: 1.037,33 €
  2. Jahr: 1.165,08 €

Der schulische Teil kann mit einem Schulgeld verbunden sein.

Im Rahmen der theoretischen Ausbildung kooperieren wir mit folgenden Schulen:

  • Fachschule „Diakonie Kork“ in Kork-Karlsruhe (Baden-Württemberg)
  • Fachschule „Bildungs-Akademie" in Mosbach (Baden-Württemberg)

Gerne kooperieren wir auch mit anderen Schulen.

Die Stundentafel und das Modulhandbuch der Berufsfachschulen für Heilerziehungsassistenz ist die Grundlage für den schulischen Anteil der Ausbildung.

Die fachpraktische Ausbildung wird begleitet durch einen Praxisanleiter der Wohngruppe, der regelmäßige Gespräche mit den Auszubildenden führt.

Die Ausbildung orientiert sich an dem Rahmenplan zur Durchführung der fachpraktischen Ausbildung in der Praxisstelle für die Fachrichtung „Heilerziehungspflege“ (RLP).

Nach dem Abschluss der Ausbildung können Heilerziehungsassistentinnen und -assistenten in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung wie Werkstätten oder Wohngruppen, aber auch in Kliniken oder Kindertagesstätten arbeiten. 

Außerdem besteht die Möglichkeit mit Abschluss der Ausbildung den mittleren Bildungsabschluss zu erwerben. Dieser ermöglicht u.a. die Ausbildung zum/zur Heilerziehungspfleger/in.

Wenn Sie Freude an der Arbeit mit Menschen mit Behinderung haben, Sie zuverlässig sind, gerne im Team arbeiten und folgende schulische Voraussetzungen erfüllen, freuen wir uns über eine Bewerbung von Ihnen. Nach einem positiven Vorstellungsprozess stellen wir Ihnen eine Bescheinigung über die Zusage für einen Ausbildungsplatz aus, welche Voraussetzung für einen Schulplatz ist.

Bei einer Kooperation mit Schulen in Baden-Württemberg:

  • Sie haben einen Hauptschulabschluss oder einen als gleichwertig anerkannten Bildungsstand
  • Sie haben einen Nachweis über eine praktische Ausbildungsstelle
  • Sie haben einen Nachweis über die gesundheitliche Eignung für eine Tätigkeit im Berufsfeld „Heilerziehungsassistenz“ (nicht älter als 3 Monate)
  • Sie verfügen über ausreichende deutsche Sprachkenntnisse in Wort und Schrift
  • Ein Praktikum im sozialen Bereich ist erwünscht

Bei Fragen zur Voraussetzung für die schulische Ausbildung, wenden Sie sich bitte direkt an die entsprechende Fachschule (Kontaktdaten siehe unten).