Gesundheitsminister Clemens Hoch übergibt Fördermittel in Höhe von rund 13,3 Millionen Euro für Ausbau und Modernisierung des OP-Bereichs

Bei seinem Besuch im Diakonissen-Stiftungs-Krankenhauses Speyer hat der rheinland-pfälzische Gesundheitsminister Clemens Hoch Fördergelder in Höhe von rund 13,3 Millionen Euro an Udo Langenbacher, Finanzvorstand des Klinik-Trägers Diakonissen Speyer, und die Klinik-Geschäftsführer Wolfgang Walter und Jonas Sewing übergeben.

Foto (von links): Geschäftsführer Jonas Sewing, Architektin Dörte Krämer vom Karlsruher Architekturbüro Strauß Architekten PartGmbB, Gesundheitsminister Clemens Hoch, Finanzvorstand Udo Langenbacher, Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Christian Hofstetter und Wolfgang Walter, Sprecher der Geschäftsführung, bei der Übergabe des Förderbescheids im OP-Bereich, Foto: © Alexander Martin

Mit der Fördersumme und einem zusätzlichen Eigenanteil in Höhe von gut 2,7 Millionen Euro erweitert die Klinik ihren Operationstrakt um zwei komplett neue OP-Säle auf modernstem medizinischem Niveau. Gleichzeitig werden größere Flächen im bereits bestehenden OP-Bereich modernisiert und an die Anforderungen des steigenden OP-Aufkommens im Haus angepasst. Die Bauarbeiten sollen im Oktober dieses Jahres beginnen.

„Die Investition von rund 13,3 Millionen Euro in die Modernisierung und Erweiterung der Abteilung unterstreicht das Engagement des Landes für eine zukunftsorientierte Gesundheitsversorgung. Gemeinsam mit dem Träger schaffen wir damit die baulichen Voraussetzungen für eine hochwertige medizinische Versorgung der Patientinnen und Patienten sowie für gute Arbeitsbedingungen der Mitarbeitenden. Die Maßnahme ist ein wichtiger Schritt, um den hohen medizinischen Standards gerecht zu werden und die Gesundheitsversorgung in der Vorderpfalz nachhaltig zu stärken“, sagt Gesundheitsminister Clemens Hoch.

Die Bauarbeiten erstrecken sich auf über 1.300 Quadratmeter Fläche: Die beiden neuen OP-Säle werden an den bestehenden OP-Trakt angebaut. Hinzu kommen ein moderner Personalbereich sowie zusätzliche Lager- und weitere Funktionsflächen. Der Bestandsbereich wird baulich so umstrukturiert, dass sich die medizinische Versorgung für Patienten und Personal optimal gestalten lässt. Nach der Baumaßnahme mit einer veranschlagten Dauer von knapp drei Jahren wird die Klinik über acht OP-Säle verfügen. Zusätzlich steht im Kreißsaalbereich ein spezieller OP für Kaiserschnitte (Sectio) zur Verfügung. Das Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus Speyer ist als Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe (Level 1) anerkannt.

„Seit Jahren entwickeln sich unsere OP-Zahlen stetig nach oben“, berichtet Geschäftsführer Wolfgang Walter, Sprecher der Geschäftsführung. In der Klinik mit 516 Betten und jährlich rund 26.000 stationären Patienten werden viele komplexe Operationen durchgeführt – etwa in der Gefäßchirurgie und insbesondere in der Krebstherapie, unter anderem Eingriffe an der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) oder an der Speiseröhre (Ösophagus) im Zertifizierten Onkologischen Zentrum.

„Als Krankenhaus der Schwerpunktversorgung sind wir auch von der Deutschen Krebsgesellschaft vielfach zertifiziert und erreichen die vorgegebenen Mindestmengen deutlich“, betont Walter. „Pfalzweit haben wir einen steigenden Bedarf an hochqualifizierten Eingriffen.“

Auch in den kommenden Jahren rechne das Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus Speyer mit steigenden Patientenzahlen. „Vor diesem Hintergrund sind wir besonders dankbar, diese Förderung zu erhalten“, unterstreicht der Sprecher der Geschäftsführung. „Wir sehen in der Erweiterung unseres OP-Bereichs eine sinnvolle Investition in die medizinische Versorgung der Bevölkerung in der Region.“