Kinder und Jugendmedizin erhält erneut Siegel Ausgezeichnet für Kinder

Die Kinder- und Jugendmedizin im Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus hat für die besonders kindgerechte Versorgung ihrer jungen Patientinnen und Patienten zum neunten Mal das Gütesiegel Ausgezeichnet für Kinder erhalten.

„Wir freuen uns sehr, dass wir auch bei der neunten Vergabe des Siegels die hohen Bewertungskriterien erfüllt haben und deshalb wieder unter den ausgezeichneten Kliniken sind“, sagt der pädiatrische Chefarzt Dr. Hans-Jürgen Gausepohl.

Von den insgesamt 230 Kinderkliniken in Deutschland haben sich laut den ausrichtenden Organen – der Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e.V. (GKinD), der Bundesarbeitsgemeinschaft Kind und Krankenhaus (BaKuK), dem Bündnis für Kinder- und Jugendgesundheit (BÜNDNIS, vormals DAKJ) und der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendchirurgie (DGKJCH) – 135 Häuser an der freiwilligen Befragung beteiligt, rund 75 wurden ausgezeichnet. In diesem Jahr lag der Fokus der Bewertung auf pädiatrischen Behandlungsschwerpunkten in den Kliniken und auf der Stärkung der Kinderkrankenpflege.

„Die hohe Qualität unserer Kinder- und Jugendmedizin wäre ohne unser kompetentes und engagiertes Kinderpflegeteam nicht möglich“, unterstreicht Dr. Gausepohl. Dass Ärzte und Pflegekräfte in der Abteilung eng abgestimmt zusammenarbeiten, sei ein wichtiger Faktor für die positive Bewertung. „Damit sich Kinder und Jugendliche im Krankenhaus so wohl wie möglich fühlen, binden wir ihre Bezugspersonen in die Behandlung ein“, nennt der erfahrene Kinderarzt einen weiteren Punkt. So können Eltern beim stationären Aufenthalt im Zimmer des Kindes mit untergebracht werden.

Um Stress und Schmerzen zu lindern, kommen außer kindgerecht verabreichten Medikamenten auch Aromaöle oder Ablenkungsstrategien zum Einsatz. „Dank einer Spende der Paul Gessner Stiftung konnten wir einen mobil einsetzbaren Beamer anschaffen, der während Blutentnahmen, Sonographien, Pflegemaßnahmen oder auch Impfungen Videosequenzen von Natur und Tieren im Großformat an jede Decke oder Wand projizieren kann, egal wo man gerade tätig ist“, berichtet der Chefarzt. Dies helfe auch ängstlichen Kindern. Kindgerechte Spiel- und Bildungsangebote sind ebenfalls in die positive Bewertung eingeflossen.