Das neu zertifizierte Speiseröhrenkrebszentrum im Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus Speyer ist Teil des Viszeralonkologischen Zentrums unter Leitung von Prof. Dr. med. Christian Klink. „Wir freuen uns sehr über die erfolgreiche Zertifizierung“, betont der Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie im Haus. Das höchste externe Gütesiegel im Bereich der Krebsmedizin stelle hohe Anforderungen an die Quantität und Qualität der Behandlung. „Wir operieren sämtliche Eingriffe mit dem Roboter, sowohl im Bauch- als auch im Brustraum“, informiert der erfahrene Chirurg.
Pro Jahr werden im Tumorzentrum über 1000 Patienten mit bösartigen Erkrankungen behandelt. Erfahrene Spezialisten arbeiten hier interdisziplinär zusammen. „Sämtliche Behandlungspartner sind bei uns auf dem Campus für unsere Patienten gut erreichbar“, erläutert Prof. Dr. med. Klink das Konzept gebündelter Expertise und kurzer Wege. Auch eine Selbsthilfegruppe für an der Speiseröhre oder am Magen operierte Patienten treffe sich regelmäßig vor Ort.
„Die DKG-Zertifizierung ist ein weiterer Motivationsschub, das Viszeralonkologische Zentrum zum Wohl unserer Patientinnen und Patienten kontinuierlich weiterzuentwickeln“, unterstreicht Prof. Dr. med. Klink. Von der DKG bestellte Gutachter überprüfen die Qualität der Versorgung jährlich im Rahmen eines zweitägigen aufwendigen Audits.
Zum Zertifizierten Onkologischen Zentrum
Neben dem bereits seit 2007 zertifizierten Darmzentrum gehören zum Onkologischen Zentrum das 2008 zertifizierte Brustzentrum, das 2013 zertifizierte Gynäkologische Krebszentrum, die 2022 zertifizierten Zentren für Magenkrebs und Bauchspeicheldrüsenkrebs sowie das Viszeralonkologische Zentrum, das 2024 zertifizierte Zentrum für Hämatologische Neoplasien und seit Ende 2025 das Speiseröhrenkrebszentrum. In den wöchentlich stattfindenden drei Tumorboards hat sich die Anzahl der besprochenen Fälle seitdem nahezu vervierfacht.





