Spatenstich für Servicewohnen in Bethesda Landau

Der Spatenstich am 23. November markiert feierlich den Baubeginn der neuen Servicewohnanlage auf dem Gelände von Diakonissen Bethesda Landau.

 v.l. Architekt Michael Gooss, Kaufmännischer Vorstand Karlheinz Burger, Leiterin Unternehmensstrategie Bianca Pfeuffer, Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron, Oberbürgermeister Thomas Hirsch, Bethesda-Geschäftsführer Dieter Lang, Bereichsleiter Altenhilfe Marc Sellmann, Architekten Diakonissen-Bauabteilung Andreas Müller und Armin Werner, Vorsteher Dr. Günter Geisthardt

v.l. Architekt Michael Gooss, Kaufmännischer Vorstand Karlheinz Burger, Leiterin Unternehmensstrategie Bianca Pfeuffer, Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron, Oberbürgermeister Thomas Hirsch, Bethesda-Geschäftsführer Dieter Lang, Bereichsleiter Altenhilfe Marc Sellmann, Architekten Diakonissen-Bauabteilung Andreas Müller und Armin Werner, Vorsteher Dr. Günter Geisthardt

„In den eigenen vier Wänden leben, den Alltag selbstständig gestalten und dennoch nicht alleine auf sich gestellt sein, das ist vielen Menschen wichtig“, sagte Diakonissen-Vorsteher Dr. Günter Geisthardt beim Spatenstich am 23. November in Bethesda Landau. Diesem Wunsch wolle man mit dem Neubau von 77 barrierefreien Wohnungen gerecht werden. Servicewohnen bedeute, dass Unterstützung wählbar ist, ergänzt Bethesda-Geschäftsführer Dieter Lang. „Hilfe bieten, wo sie gebraucht wird – das haben wir uns vorgenommen und damit wollen wir uns in Landau und in unserem Quartier einbringen“, so Lang.

„Landau baut Zukunft, das ist ein Maßnahmenbündel, um in der Stadt zukunftsträchtig Wohnraum für unterschiedliche Generationen und Bedarfe zu schaffen und so die Wohn- und Lebensqualität in Landau zu erhalten und zu verbessern“, erklärte Oberbürgermeister Thomas Hirsch. Bei diesem Vorhaben seien die Diakonissen Speyer-Mannheim ein wichtiger Partner. Mit der Servicewohnanlage entstünden Wohnungen, die es älteren Menschen ermöglichen, trotz Unterstützungsbedarf dort ihren Lebensabend zu verbringen, wo sie sich eingemietet haben. Der Neubau sei eine passende Ergänzung zu dem, was Bethesda bereits für Jung und Alt mit und ohne Unterstützungsbedarf biete. Schon in wenigen Wochen sei Richtfest für das stationäre Hospiz, das ebenfalls auf dem Gelände von Bethesda Landau entsteht.

Als Meilenstein im Bauprojekt, die Wende zwischen Theorie und Praxis bezeichnete Armin Werner, Architekt der Diakonissen Speyer-Mannheim, den Spatenstich. Die Erdarbeiten hätten bereits begonnen, im neuen Jahr werde der erste Beton fließen. Über dem Garagengeschoss mit extra breiten Parkbuchten und dem Erdgeschoss mit Räumlichkeiten für ärztlich-soziale Dienstleistungen und Therapiezentrum erwachsen Wohntürme mit jeweils fünf Wohnungen um einen Treppenaufgang. Jede der Zwei- bis Drei Zimmer-Wohnungen mit einer Größe von 70 bis 120 Quadratmetern hat einen eigenen Balkon und bietet Anschlüsse für eine Smart-Home-Ausstattung. Das sechsgeschossige Gebäude mit rund 13.300 Quadratmetern Netto-Raumfläche ist uneingeschränkt barrierefrei und rollstuhlgerecht. Zudem ist das Sozialzentrum von Bethesda barrierefrei erreichbar, sodass am dortigen kulturellen Leben teilgenommen werden kann.