Corona: Informationen für Patienten der Sozialstation

Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) wird von Mensch zu Mensch übertragen. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion, eine Verbreitung kann also durch Inhalation, aber auch über Hände oder gemeinsam genutzte Gegenstände erfolgen. Die Inkubationszeit beträgt zwei bis 14 Tage, im Einzelfall auch länger. Ansteckungsgefahr besteht auch während der Inkubationszeit.

Diese Patienteninformation erläutert, wie Sie vorgehen sollten, wenn Sie befürchten, sich mit dem Virus angesteckt zu haben. Zudem bietet die Information wichtige Hygienetipps, wie Sie sich und andere vor einer Ansteckung schützen können.

Krankheitszeichen

Anzeichen für eine Infektion mit dem Coronavirus sind Husten, Schnupfen, Halskratzen oder Fieber – alles Symptome, wie bei anderen Erregern von Atemwegserkrankungen auch. Selbst wenn Sie diese Beschwerden haben: Aktuell ist das Risiko, dass Sie mit dem Coronavirus infiziert sind, gering. Wahrscheinlicher ist, dass Ihre Beschwerden auf eine Grippe oder Erkältung zurückzuführen sind.

So gehen Sie vor, wenn Sie sich sorgen, sich angesteckt zu haben

In zwei Fällen sollten Sie Ihre Erkältungssymptome auf das Coronavirus untersuchen lassen: Zum einen, wenn Sie Kontakt zu jemandem hatten, bei dem das Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde. Oder zum anderen, wenn Sie sich vor Kurzem in einem Gebiet aufgehalten haben, in dem Coronavirus-Fälle aufgetreten sind. Trifft mindestens einer dieser beiden Fälle auf Sie zu, dann wenden Sie sich telefonisch an eine Arztpraxis oder wählen Sie die Rufnummer des Patientenservices: 116117. Nach aktuellem Kenntnisstand dauert es zwischen Ansteckung und ersten Krankheitszeichen bis zu 14 Tage. Ganz wichtig: Melden Sie sich unbedingt telefonisch vorher an, bevor Sie einen Arzt aufsuchen. So schützen Sie sich und andere. Gegebenenfalls erhalten Sie schon am Telefon den Hinweis auf eine für Ihre Region zuständige Stelle für die weitere Abklärung. So ersparen Sie sich auch unnötige Wege. Wenn Sie dann einen Termin erhalten haben, meiden Sie auf dem Weg zum Arzt möglichst den Kontakt zu anderen Personen oder halten Abstand von ein bis zwei Metern.

So können Sie sich und andere schützen

Grundsätzlich können Sie selbst viel tun, um sich und andere zu schützen – und zwar vor dem Coronavirus ebenso wie vor anderen Atemwegserkrankungen wie der Grippe. Denn: Auch Coronaviren werden in der Regel über Tröpfchen aus den Atemwegen übertragen. Gelangen diese an die Hände, kann eine Übertragung erfolgen, wenn Sie beispielsweise Ihr Gesicht berühren. Deshalb ist eine gute Händehygiene ein wichtiger Teil der Vorbeugung. Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig und gründlich mit Wasser und Seife. Vermeiden Sie es, sich mit den Händen ins Gesicht zu fassen. Husten oder niesen Sie in ein Papiertaschentuch und werfen Sie dieses danach in einen Abfalleimer mit Deckel. Oder niesen und husten Sie in die Armbeuge. Halten Sie Abstand zu kranken Personen oder meiden Sie den Kontakt nach Möglichkeit.

Mitarbeiterschutz und lückenlose Versorgung

  1. Alle Patienten oder Angehörige, die sich in einem vom Robert-Koch-Institut eingestuften Risikogebiet aufgehalten haben, bitten wir, uns telefonisch zu kontaktieren. Wir bitten Sie, falls Sie oder Ihre Angehörigen sich in Urlaub begeben, uns vorab davon zu unterrichten.
  2. Das Gleiche gilt für Patienten, die in Kontakt mit am Coronavirus erkrankten Personen standen oder noch stehen. Hier besteht durch uns die Pflicht, die zuständige Gesundheitsbehörde zu informieren.
  3. Patienten oder Angehörige, die unter grippeähnlichen Symptomen wie Husten, Schnupfen, Heiserkeit oder ähnlichem leiden, bitten wir, telefonisch mit uns Kontakt aufzunehmen, um abzuklären, welche Lösungen gefunden werden können, um Nachteile zu vermeiden oder so gering wie möglich zu halten.
  4. Für 1.), 2.) und 3.) gilt: Betroffene Personen sollen sich zur Abklärung umgehend entweder unter Tel. 06359 9359-0 oder per E-Mail an carolin.pisano@diakonissen.de wenden.
    Bitte geben Sie in der E-Mail unbedingt Ihre Telefonnummer an.