Filmvorführung "Fritz - ein Leben"

Gemeinsam mit dem Protagonisten und den Filmemachern zeigt Diakonissen Bethesda Landau am 16. April die Dokumentation „Fritz – ein Leben“, die auf über 90 Jahre Leben in der Zeit von 1925 bis 2015 zurückblickt.

Termin: 16. April 2019
15:00
Ort: Bodelschwinghstr. 27, Landau
Einrichtung: Diakonissen Bethesda Landau

In der Dokumentation „Fritz – ein Leben“ lässt der 90-jährige Fritz Pechovsky sein Leben und sein Jahrhundert Revue passieren. Er berichtet von Kindheit und Jugend, von Kultur und Nationalismus im Brünn der 30er Jahre, von Krieg und Vertreibung, vom Familienleben im Deutschland der Nachkriegszeit, vom Leben als Geschäftsmann und Kabarettist in Ettlingen. In Gesprächen mit der Psychotherapeutin Gabriele Knauf fragt er sich, welche Szenen und welche Rollen er in seinem Lebensstück gut gespielt hat und zieht Bilanz. 

Die Dokumentation ist ein Plädoyer für Erinnerungsarbeit im Alter. Sie zeigt, wie das Erinnern von Höhen und Tiefen, von Erfolgen und Enttäuschungen und das Gespräch darüber belebt, Energien freisetzt und Selbstvertrauen stärkt. Ein Prozess, der vom Protagonisten wie eine Art Therapie erlebt wird: „Die Erinnerung ist für einen alten Menschen etwas Großartiges. Das Alter ist auf einmal keine Last mehr, sondern ein Kapital“, sagt Fritz Pechovsky. Die Dokumentation regt an, sich offensiv mit dem eigenen Leben auseinanderzusetzen und auf diese Weise Identität und Trost im letzten Lebensabschnitt zu finden.

Der Film wurde von den Psychologischen Psychotherapeuten und Filmemachern Gabriele und Werner Knauf aus Landau im Auftrag des Vereins Freunde alter Menschen e.V. in Berlin produziert. Die Autoren und der Protagonist Fritz Pechovsky präsentieren den Film gemeinsam mit dem Seniorenzentrum Diakonissen Bethesda Landau am 16. April um 15 Uhr in der Bodelschwinghstr. 27. Der Eintritt ist frei.