Unser Haus

Das Hospiz Bethesda Landau verfügt über neun Einzelzimmer für unheilbar kranke Menschen, die hier ihre letzten Tage und Wochen in Würde verbringen können.

Das einstöckige und lichtdurchflutete Gebäude bietet seinen Gästen und ihren Angehörigen einen großzügigen Lebensraum in liebevoller Atmosphäre. Neun Gäste- und ein Angehörigenzimmer laden hell möbliert und freundlich zum Wohnen ein. An jedes Zimmer grenzt ein barrierefreies Bad mit geräumiger Dusche. Über eine breite Fensterfront ist eine eigene und sichtgeschützte Terrasse, ebenfalls barrierefrei, zugänglich.

Vom gemeinschaftlichen Wohn- und Essbereich gelangen unsere Gäste über eine Terrasse zum angrenzenden Garten. Das Gebäude verfügt zudem über ein großes Pflegebad mit Dusche und Badewanne. Zum Ruhe finden, Entspannen, Erzählen, Beten oder miteinander Singen lädt der künstlerisch gestaltete Raum der Stille ein.

Unsere hauseigene Küche bietet täglich frische, abwechslungsreiche und ausgewogene Kost, welche sich an den Bedürfnissen und Wünschen unserer Gäste orientiert.

Jedes Zimmer verfügt über ein höhenverstellbares Pflegebett mit Aufrichthilfe und einem Nachttisch, einen kleinen Kühlschrank, Kleider- und Wäscheschrank, eine Sitzgelegenheit mit Tisch, einen komfortablen Schlafessel für Angehörige, TV und Telefon, eine kleine Garderobe sowie Regale für persönliche Gegenstände.

Die persönliche Gestaltung der Zimmer ist möglich und erwünscht.

Pflege und Betreuung


Für unsere Gäste möchten wir eine Atmosphäre schaffen, in der sie den letzten Abschnitt ihres Lebens soweit wie möglich selbstbestimmt verbringen können. Die Gäste sollen sich aufgehoben wissen und trotz ihrer schweren Erkrankung möglichst wohl fühlen. Wir bieten ihnen eine umfassende und ganzheitliche Pflege und Betreuung.

Unser Team besteht aus:

  • Gesundheits- und Krankenpfleger/-innen
  • Altenpfleger/-innen
  • Pflegerischen Fachkräften, mit der Zusatzqualifikation für Palliativmedizin, Palliativpflege und Hospizarbeit
  • Pflegehelfer/-innen

Tägliche Dienstübergaben, regelmäßige Fortbildungen, Teambesprechungen, Einzelgespräche und Supervision sind fester Bestandteil unserer Arbeit.

Jeder Gast kann seinen Arzt frei wählen. So können die entsprechenden Hausärzte die Betreuung ihrer Patientinnen und Patienten auch im Hospiz fortführen. Sollte dies nicht möglich sein, kann das Hospizteam den Kontakt zu Ärzten herstellen, die mit dem Haus eng zusammenarbeiten und über vielfältige Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich der Symptomkontrolle und Schmerztherapie verfügen.

Regelmäßige Visiten und die Möglichkeit jederzeit Rücksprache mit den behandelnden Ärzten zu halten, gewähren eine gleichbleibend gute medizinische Betreuung.

Musik verbindet und hat eine wohltuende, häufig unterschätzte Wirkung auf Körper, Geist und Seele. Sie vermag es Entspannung herbeizuführen, wirkt positiv auf Schmerzzustände und ist stimmungsaufhellend. In unserem Hospiz ist die Musik daher wertvoller Bestandteil eines lebendigen Miteinanders.

Unsere Musiktherapeutin Jana Barnert begleitet unsere Gäste regelmäßig bei dem gemeinsamen Singen und moderiert den Austausch darüber in der Gruppe, welche Erinnerungen jeder Einzelne mit bestimmten Liedern verknüpft. In der individuellen Betreuung können auf Wunsch Instrumente zur Klangentspannung dabei unterstützen, körperliche Entspannung und innere Ruhe zu finden.

Ihre Ansprechpartnerin

Jana Barnert
Musiktherapeutin und Palliative Care-Pflegefachkraft
Telefon: 0174 8098916
E-Mail: jana.barnert@diakonissen.de

Soziale Betreuung und Seelsorge


Neben der pflegerischen und ärztlichen palliativmedizinischen Betreuung sind Seelsorger und ausgebildete ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Teil eines interdisziplinären Teams.

Wissend, dass auch Abschiednehmen Raum und Zeit bedarf, schenken wir unseren Gästen und ihren Angehörigen die gewünschte Ruhe und Intimsphäre, stehen jedoch jederzeit unterstützend, beratend und anteilnehmend zur Seite.

Es ist uns ein großes Bedürfnis, die Individualität sowie Prozesse der Reifung und des Wachstums in dieser so wertvollen letzten Lebensphase in den Mittelpunkt rücken zu lassen.