Historie

Diakonissenkrankenhaus Mannheim

  • Aktuell: Das Diakonissenkrankenhaus Mannheim ist Akademisches Lehrkrankenhaus der medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg und Mitglied des Diakonischen Werkes der evangelischen Landeskirche Baden.
  • Ab 2014 neue Benennung nach Übernahme: Diakonissenkrankenhaus Mannheim.
  • Ab 2012 ist das Haus nach Übernahme der Geschäftsanteile des Klinikums und der Heinrich-Lanz-Stiftung durch das Diakonissen Speyer-Mannheim in einheitlicher Trägerschaft.
  • 2008: Die Neubau- und Renovierungsphase ist abgeschlossen, das "neue" Diakoniekrankenhaus wird an einem "Tag der Offenen Tür" im September den Mannheimern vorgestellt.
  • 2006: Die Frauenklinik bezieht als erste Abteilung den Neubau, die Cafeteria wird eröffnet. Der Altbau wird von Grund auf renoviert und saniert um das ganze Haus dem Standard des Neubaus anzupassen.
  • 2005: Um vorhandene Doppelstrukturen im fusionierten Diakoniekrankenhaus abzubauen und wirtschaftlicheres Arbeiten zu ermöglichen, wird ein Neubau an der Speyerer Straße begonnen.
  • 2003: Die Evangelische Diakonissenanstalt Speyer und das Städtische Klinikum Universitätsmedizin beteiligen sich am Diakonissenkrankenhaus. Das Diakonissenmutterhaus Mannheim verschmilzt mit der Diakonissenanstalt Speyer zu dem neuen Unternehmen Diakonissen Speyer-Mannheim.

Diakonissenkrankenhaus

  • 1999: Fusion mit dem Heinrich-Lanz-Krankenhaus zum Diakoniekrankenhaus Mannheim.
  • 1995: Eröffnung der Geriatrischen Rehabilitationsklinik am Diakonissenrankenhaus mit 66 stationären und 12 tagesklinischen Plätzen.
  • 1992: Neugründung der Krankenpflegeschule Kurpfalz in Kooperation mit dem Heinrich-Lanz-Krankenhaus.
  • 1975: Das Krankenhaus wird aus dem Mutterhaus ausgegliedert und seither als GmbH geführt.
  • 1961: Bezug des neuen Mutterhauses an der Speyerer Straße und Inbetriebnahme des neuen Diakonissenkrankenhauses mit 300 Betten.
  • 1947: Drei erheblich zerstörte Bauten der Mannheimer Lüttichkaserne werden zum Krankenhaus und Mutterhaus umgebaut.
  • 1945: Das Krankenhaus wird durch Bomben zerstört, die Diakonissen ziehen in die Realschule in Ladenburg, die mit 130 Betten zum Notkrankenhaus (13 Betten pro Klassenzimmer) wird.
  • 1925: Die Krankenpflegeausbildung wird zur staatlich anerkannten Krankenpflegeschule.
  • 1884: In F7 wird das Diakonissenmutterhaus mit angegliedertem Krankenhaus auch für Erwachsene eröffnet.
  • 1867: Aufgrund hoher Kindersterblichkeit wird ein Kinderhospital mit zwei Sälen mit je 8 Betten im Quadrat F 7  eingerichtet und von sieben Diakonissen (aus Karlsruhe) betreut.
  • 1861: Der "Evangelische Verein für Krankenpflege durch Diakonissen" wird auf Initiative der evangelischen Gemeinde Mannheims gegründet. Es ist eine Gemeindekrankenpflege in Privathäusern.
     

Heinrich Lanz Krankenhaus

  • 1999: Fusion mit dem Diakonissenkrankenhaus zum Diakoniekrankenhaus Mannheim.
  • 1970: Umzug in den Neubau an der Feldbergstraße.
  • 1966: Da ein weiterer Umbau zu kostspielig ist, wird der Grundstein zum Neubau gelegt.
  • 1953: In dem Haus an der Meerfeldstraße stehen 165 Betten zur Verfügung.
  • 1946: Das Krankenhaus wird mit 46 Betten wiedereröffnet. Es wird weiter auf- und umgebaut.
  • 1945: Das Krankenhaus wird durch schwere Bombentreffer beschädigt und geschlossen.
  • 1916: Die Stiftung wird in eine Landesstiftung des öffentlichen Rechtes umgewandelt.
  • 1914: Das Krankenhaus dient als Lazarett.
  • 1907: Aus dem Vermächtnis des Landmaschinenherstellers Heinrich Lanz wird neben dem Werksgelände ein Krankenhaus mit 100 Betten erbaut und in der Trägerschaft der Familie Lanz eröffnet

Die lebendige diakonische Tradition unseres Krankenhauses wird heute in besonderer Weise von der diakonischen Gemeinschaft gelebt und repräsentiert. Nachdem im Jahr 2007 die kleiner werdende Gemeinschaft der Mannheimer Diakonissen nach Speyer umgezogen ist, sind es vor allem die diakonischen Geschwister, die als Glaubens- und Dienstgemeinschaft dieses Erbe weiterführen und leben.