Darmkrebs ist immer noch die zweithäufigste Tumorform. Obwohl durch eine im Rahmen einer Vorsorgedarmspiegelung vorgenommene Entfernung von Polypen die Entstehung eines Dickdarmkrebses zu 90% verhindert werden kann, erkranken wegen unzureichender Beteiligung an dieser effizienten Untersuchung in Deutschland jährlich ca. 75.000 Menschen an Darmkrebs.

Von allen Krebserkrankungen des Bauchraumes hat der Dick- und Enddarmkrebs die weitaus beste Prognose. Voraussetzung hierfür ist aber neben dem Krankheitsstadium vor allem eine optimale Behandlung.

Das Ziel unseres Darmkrebs-Zentrums ist neben der Verbesserung der Vorsorge und der Früherkennung vor allem eine bestmögliche Therapie durch eine intensive Zusammenarbeit von Spezialisten aus den Bereichen Viszeralchirurgie, Gastroenterologie, Onkologie, Radiologie, Strahlentherapie und Pathologie. Für jeden Patienten erstellen wir gemeinsam - orientiert an den Leitlinien der Fachgesellschaften und an den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft - einen individuellen, auf den Patienten abgestimmten Therapieplan - eine unabdingbare Voraussetzung für eine langfristige Heilung. Somit erhalten Patienten mit einem Darmkrebs die komplette Versorgung von der Früherkennung über die Behandlung bis hin zur Nachsorge bei Ihrem Hausarzt aus einer Hand.

Seit 2001 verfügt das Diakonissenkrankenhaus Mannheim als erste Mannheimer Klinik über ein von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziertes Darmkrebszentrum. Durch aufwendige jährliche Audits ist sichergestellt, dass alle Patienten optimal auf der Grundlage der gültigen Leitlinien behandelt werden. Damit wird eine hohe Struktur- und Ergebnisqualität gewährleistet.