Corona: Fragen und Antworten

Wenden Sie sich telefonisch an Ihren Hausarzt, nutzen Sie die Hotline 116 117 der Kassenärztlichen Vereinigung (KV), wenden Sie sich an das zuständige Gesundheitsamt unter Tel.: 0621 59095800 oder nutzen Sie die 24-Stunden Hotline  0800 99 00 400 der Landesregierung Rheinland-Pfalz.

Für Patienten, deren Hausarzt in Speyer niedergelassen ist, wurde in der Halle 101 (Am Neuen Rheinhafen 6) ein Abstrichzentrum eingerichtet. Dieses ist täglich von 16 bis 20 Uhr geöffnet. Der Test wird ausschließlich nach Voranmeldung durchgeführt. Die Terminvereinbarung übernimmt Ihr Hausarzt, nachdem er die Notwendigkeit für einen Corona-Test attestiert hat.  

Ansonsten wenden Sie sich bitte an die Hotline 116 117 der KV, um einen Termin für einen Abstrich durch den mobilen Dienst der KV zu vereinbaren.

In diesen Fällen sollten Sie sich testen lassen, wenn eine oder mehrere der unten aufgeführten Voraussetzungen gegeben sind:

  • Wenn Sie in den vergangenen zwei Wochen Kontakt zu einem Erkrankten hatten, bei dem im Labor eine COVID-19 Diagnose gestellt wurde.
  • Wenn Sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, in dem es zu vielen COVID-19 Erkrankungen gekommen ist.
  • Wenn bei Ihnen eine Vorerkrankung besteht (z.B. Diabetes, Herzinsuffizienz, Niereninsuffizienz, Lungenerkrankungen).
  • Wenn Sie am Arbeitsplatz oder bei Ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit mit Menschen in Kontakt kommen, die ein hohes Risiko für schwere Erkrankungen haben (z.B. im Krankenhaus oder in der Altenpflege).

Schon bevor das Testergebnis vorliegt, sollte man sich selbst isolieren, d.h. zuhause bleiben, alle engen Kontakte unter zwei Metern meiden, gute Händehygiene einhalten und ggf. einen Mund-Nasenschutz tragen.

Weitere Infos: Robert-Koch-Institut

Wenn Sie eine Einweisung von Ihrem Hausarzt erhalten haben, melden Sie sich telefonisch im Krankenhaus an. Die telefonische Anmeldung sollte nach Möglichkeit auch bei einer akuten vitalen Gefährdung (z.B. Luftnot, Erstickungsgefühl usw.) erfolgen.

Rund 80 Prozent der Infizierten entwickeln keine Symptome oder die Atemwegserkrankung nimmt einen milden Verlauf. Aktuell sind rund fünf Prozent der COVID-19 Patienten schwer erkrankt und benötigen atemunterstützende Therapien (Sauerstoff; Beatmungsgerät; Lungenersatztherapien).

Das Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus hat Ende Februar einen Krisenstab gebildet, der regelmäßig tagt. Es wurden umfangreiche räumliche, personelle und organisatorische Vorkehrungen getroffen, damit unser Haus zusätzlich zur regulären Patientenversorgung für COVID-19 Patienten Isolierbetten und Beatmungsplätze bereithält.

Aufgrund der aktuellen Lage ist unser Haus für Besucher geschlossen. Angehörige können täglich zwischen 15 und 18 Uhr am Empfang des Hauses Dinge für den persönlichen Gebrauch in begrenztem Umfang und Nachrichten für ihre im Krankenhaus befindlichen Familienmitglieder abgeben (Bitte beschriften Sie die Tüte mit dem Vor- und Nachnamen des Patienten sowie der Station).

Väter dürfen zur Geburt ihres Kindes in den Kreißsaal. Auch Eltern von Kindern in stationärer Behandlung sowie Angehörige von Schwerstkranken sind vom Besuchsverbot ausgenommen.

Eltern von Kindern in pädiatrischer Behandlung und Eltern von Frühgeborenen stellen wir gerne eine Passierbescheinigung aus, die sie bei einer Kontrolle vorlegen können. Ebenso erhalten einzelne Angehörige von schwerkranken Patienten bei entsprechender medizinischer Indikation von uns eine Passierbescheinigung. Diese erhalten Sie jeweils auf Station.