Das Oberrheinische Gefäßzentrum Speyer-Mannheim umfasst die gefäßchirurgischen Kliniken am Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus Speyer und am Diakonissenkrankenhaus Mannheim. Es ist das größte Gefäßzentrum Deutschlands. Hier werden bundesweit die meisten Patienten mit diabetischem Fußsyndrom (DFS) behandelt, die häufig von einer Amputation bedroht sind.

Das Oberrheinischen Gefäßzentrum ist als Nationales Zentrum zur Amputationsverhinderung (Amputation Prevention Center Speyer/Mannheim) für das konsequente Bemühen bekannt, Majoramputationen (Oberschenkel- Unterschenkelamputationen) mit aller Entschlossenheit zu vermeiden, in dem rasch die arterielle Durchblutung der Beine wiederhergestellt wird.

Das Zentrum bietet das ganze Spektrum der modernen Gefäßchirurgie an. Jährlich werden fast 3.000 gefäßchirurgische Operationen durchgeführt, davon rund 200 Halsschlagader-Operationen (Carotis-Operationen), 500 Bypass-Operationen an den Beinen, und 80 Operationen bei Aortenaneurysma. Häufig werden offene gefäßchirurgische Operationen mit endovaskulären Eingriffen (z. B. Ballonaufdehnungen) kombiniert (sog. Hybrideingriffe). Hierzu dient ein moderner, technisch perfekt ausgestatteter Hybrid-Operationssaal. Er kombiniert die Vorteile des sterilen OPs mit einer Hochleistungs-Angiographieanlage, die mittels eines Industrieroboters durch den Operateur millimetergenau gesteuert wird und auch feinste Führungsdrähte sichtbar machen kann.

Eine gefäßchirurgische Hintergrundbereitschaft, bestehend aus zwei Fachärzten für Gefäßchirurgie, gewährleistet rund um die Uhr eine Notfallversorgung von Gefäßpatienten. Die Klinik für Gefäßchirurgie hat einen bundesweiten Einzugsbereich.

Die Focus-Ärzteliste führt Chefarzt Prof. Dr. Gerhard Rümenapf seit 2012 unter den Top-Gefäßspezialisten in Deutschland. Aktuell ist das Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus Speyer mit der Gefäßchirurgie in die Liste der Top-Krankenhäuser 2018 aufgenommen worden.