Praktisches Jahr im Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus Speyer

Seit dem Wintersemester 2008/ 2009 ist das Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus Speyer Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg.

Die zentrale Anmeldung und Zuweisung des Ausbildungsplatzes findet über das Dekanat der Medizinischen Fakultät Mannheim statt.

Ihr Praktisches Jahr können Sie im Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus Speyer in folgenden Fächern absolvieren:

  • Chirurgie (Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie)
  • Innere Medizin (Allgemeine Innere, Gastroenterologie, Kardiologie, Geriatrie)
  • Anästhesie (Intensivmedizin, Schmerzmedizin, Palliativmedizin)
  • Gynäkologie und Geburtshilfe
  • Kinder- und Jugendmedizin

Das Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus Speyer bietet Ihnen:

  • wöchentlich fachübergreifende Vorlesungen und Möglichkeit der Teilnahme an allen Fortbildungen im Haus
  • Möglichkeit der Rotation zwischen den Kliniken
  • PJ-Studenten/-Studentinnen werden grundsätzlich nicht in die Bereitschaftsdienste einbezogen, können aber gerne freiwillig nach Absprache daran teilnehmen.
  • Persönlicher Mentor für jede/n PJ-Studenten/Studentin
  • Studenten/ Studentinnen, welche täglich anreisen, erhalten einen Fahrtkostenzuschlag in Höhe von monatlich 100,-- €
  • kostenloses Essen 
  • kostenlose Bereitstellung der Dienstkleidung
  • Nutzung der Medizinischen Fachbibliothek
  • Internet- und Netzwerkzugang am Krankenhaus
  • eigener PJ-Raum
  • kostenlose Impfungen gegen Hepatitis A, B und Influenza
  • Begrenzte Möglichkeit der Unterbringung von Studenten/ Studentinnen in einer Wohngemeinschaft (PJ-WG), dann entfällt der Fahrtkostenzuschlag.

In den Pflichtfächern jeweils 8 PJ-Studenten und in den Wahlfächer jeweils 5 PJ-Studenten pro Semester.

Die Klinik für Innere Medizin am DSK Speyer weist eine einzigartige Besonderheit auf, die insbesondere für PJ-Studenten, aber auch für Berufsanfänger interessant ist: Es handelt sich um eine ungeteilte Klinik die das gesamte Spektrum der Inneren Medizin abdeckt: allgemeine Innere Medizin, Kardiologie, Angiologie, Rhythmologie, Gastroenterologie, Onkologie, Pneumologie, Geriatrie, Notfallmedizin, Intensivmedizin, Chest-Pain-Unit, Stroke-Unit und Clinical Decision Unit. Das bietet einen fast uneingeschränkten Einblick in alle Bereiche der Inneren Medizin für Famulanten und PJ-Studenten.

Für Berufsanfänger wurde ein umfassendes Einarbeitungskonzept mit Kurrikulum über die ersten drei Berufsjahre entwickelt und praktisch umgesetzt (Common Trunk für Allgemeinmedizin und Innere Medizin). Das Projekt wurde vom Bund Deutscher Internisten professionell begleitet. Chefarzt Prof. Dr. Thomas Rabenstein wurde in diesen Zusammenhang ein sog. Master-Trainer, das bedeutet er unterrichtet andere Weiterbildungsbevollmächtigte darüber, wie die Weiterbildung am eigenen Krankenhaus professionell gestaltet werden kann.

PJ-Studenten werden in der Klinik wie Berufsanfänger behandelt und eingesetzt. Es werden umfangreiche praktische und theoretische Fortbildungsmöglichkeiten angeboten. Besonders beliebt ist das „hand-on-teaching“ durch Tutoren und Oberärzte.

Seit etwa drei Jahren sorgt der hier eingeschlagene Weg, nämlich die Belange von Studenten und Berufsanfängern erst zu nehmen und Weiterbildung praktisch umzusetzen dazu, dass die Klink bei PJ-Studenten außerordentlich beliebt ist, dass sich viele der ehemaligen PJ-Studenten um einen Weiterbildungsplatz bewerben und dass alle Weiterbildungsstellen auch tatsächlich besetzt sind.