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Soziale Betreuung - Der Mensch lebt nicht vom Brot allein

Die Soziale Betreuung ist neben der Pflege und der Hauswirtschaft ein wichtiges Arbeitsfeld. Sie gestaltet den Lebensraum der Bewohnerinnen und Bewohner in einer Form, die Orientierung bietet, der die Gestaltung des persönlichen Alltags erleichtert und die Einbindung, soweit gewünscht, in die Gemeinschaft fördert. So wird Vereinsamung und Apathie vorgebeugt und Lebensfreude gefördert.

Die Ansätze der Sozialen Betreuung zielen dabei

  • Auf das Erkennen und Verstehen emotionaler Gefühlslagen und deren positive Beeinflussung durch validierende Zuwendung
  • auf die Erhaltung und Förderung kognitiver Funktionen
  • auf die Erhaltung und Förderung körperlicher Ressourcen
  • auf die „sanfte“ Orientierung in der Realität, soweit möglich und sinnvoll
  • auf die Erhaltung und Steigerung des Selbstwertgefühles
  • auf das individuelle (Austausch) Wohlbefinden

Regelmäßige Veranstaltungen ermuntern zur Teilnahme:

  • Themenorientierte Gruppenstunden mit Gesang, Gedächtnistraining und Gymnastik
  • Der Club Allerlei, ein bunter Nachmittag am Montag in der Cafeteria
  • Die Musikalische Turnstunde nach dem Motto „Wer rastet, der rostet“
  • Kaffeekränzchen mit Ehrung der Jubilare
  • Walter Hoffmanns Dienstagstreff etc. etc.

Bewohnerinnen und Bewohner, die an den Gruppenangeboten nicht mehr teilhaben können, werden nach ihren persönlichen Möglichkeiten einzeln z.B. nach den Methoden der Basalen Stimulation betreut.

Die Soziale Betreuung fördert die Öffnung des Hauses, die Kontaktpflege und Zusammenarbeit mit Vereinen, Kindergärten und Schulen, Kirchengemeinden, VHS, Seniorenbüro etc. im Sinne der Gemeinwesenarbeit. Unsere Kooperationspartner sind: die Protestantische Dreifaltigkeitsgemeinde, die katholische Dom-Pfarrei, Konfirmanden- und Firmlingsgruppen, Hundeschule Merlin, Naturfreunde Speyer, Pestalozzischule, Kindergarten Villa Kunterbunt, Siedlungsschule, Vereine und regionale Künstler.

Ergänzend zu den hauptamtlich Tätigen sind an der sozialen Betreuung dementer und pflegebedürftiger Bewohner/innen ca. 40 ehrenamtlich Mitarbeitende beteiligt.

Seit März 2009 kommen auch zusätzliche Betreuungskräfte für Personen mit anerkannter Einschränkung ihrer Alltagskompetenz nach dem Pflegereformgesetz zum Einsatz, die die Arbeit der Sozialen Betreuung unterstützen und ergänzen.
 
Bei Fragen, Anregungen und Kritik wenden Sie sich bitte an:

Leitung Sozialkultureller Dienst

Wolfgang Fischer-Oberhauser

Telefon: 06232 648-131
eMail: wolfgang.fischer-oberhauser@diakonissen.de

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