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Monoklonale Antikörper

Monoklonale Antikörper sind Eiweiße der natürlichen Immunabwehr, die spezifisch mit bestimmten Antigenen auf Körperzellen reagieren und diese beseitigen. Bei Non-Hodgkin-Lymphomen und immunologischen Erkrankungen, z.B. rheumatoide Arthritis, bietet sich hier besonders der Antikörper Rituximab an, der das sogenannte CD20-Antigen auf Lymphom-Zellen bzw. bestimmten Immunzellen (B-Lymphozyten) erkennt und zu deren Zerstörung führt. Bei soliden Tumoren, wie zum Beispiel Brustkrebs, Darmkrebs, Lungenkrebs, bieten sich die Antikörper Cetuximab, Panitumomab, Bevacizumab und weitere neue oder in Erprobung befindliche Antikörper an. Sie wirken zum Teil direkt gegen die Tumorzellen, zum Teil aber auch gegen die die Tumoren versorgenden Blutgefäße.

© Diakonissen Speyer-Mannheim