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Erkrankungen des Magens

Geschwüre des Magens sind durch moderne Medikamente zwar selten geworden, erfordern aber bei Blutungen oder beim Magendurchbruch eine gemeinsame Strategie, bei der die Endoskopie oder die minimal-invasive Operation die Grundlage ist, und das rund um die Uhr (24 Std. Endoskopiebereitschaft).

Gutartige Tumoren des Magens (Gastrointestinale Stromatumoren-GIST) sind selten, können aber unter Erhalt des Magens in minimal-invasiver Operationstechnik sicher entfernt werden. Nicht selten wird diese Operation auch endoskopisch durch den Gastroenterologen unterstützt (“Rendesvous-Technik“).

Beim Magenkrebs erfolgt eine leitliniengerechte Diagnostik und Therapie, an der bei fortgeschrittenen Befunden in der Regel Internisten, Chirurgen und Onkologen in die Behandlung einbezogen sind („multimodale Therapie“). Wird eine vollständige Entfernung des Magens („Gastrektomie“) erforderlich, kann ein Dünndarmersatzmagen zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen.

Entzündliche Erkrankungen des Magens sind oft Ursache uncharakteristischer Beschwerden, so dass eine subtile endoskopische Abklärung notwendig ist.

© Diakonissen Speyer-Mannheim