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Diabetisches Fußsyndrom

In den letzten Jahren ist es im Bereich der Gefäßchirurgie zu einer zunehmenden Spezialisierung auf die gefäßchirurgische Versorgung von Patienten mit diabetischem Fußsyndrom gekommen.

Würden Diabetiker mit Wunden an den Füßen rechtzeitig gefäßmedizinisch untersucht und behandelt, so könnten in Deutschland ca. 15.000 Majoramputationen der Beine verhindert werden.

Im Gefäßzentrum Mannheim-Speyer wird bundesweit die größte Zahl von gefäßkranken Diabetikern behandelt. Die meisten Diabetiker haben zusätzlich Gefühlsstörungen der Beine (Polyneuropathie), weshalb viele Gangräne (totes Fußgewebe) an den Füßen schmerzlos sind. Die PAVK des Diabetikers betrifft vor allem die Unterschenkelarterien.

Grundlage der Behandlung von Gefäßpatienten sind die Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie, der Deutschen Gesellschaft für Angiologie und der Deutschen Diabetes Gesellschaft. Übergeordnet gelten die Nationalen Leitlinien des Ärztlichen Zentrums für Qualitätssicherung in Berlin. Prof. Dr. med. Gerhard Rümenapf ist Mitglied der Leitlinienkommissionen aller genannten Fachgesellschaften.

© Diakonissen Speyer-Mannheim