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Arterielle Eingriffe

Viele Schlaganfälle könnten durch rechtzeitiges Erkennen und Beseitigen von Halsschlagaderverengungen (Carotisstenose) verhindert werden.

Die Operation dauert in der Regel 60 Minuten, der Aufenthalt ca. 4 Tage. Der Eingriff besteht aus einer Ausschälung der Engstelle in örtlicher Betäubung. Während der OP bekommt der Patient eine „Quietscheente“ in die Hand. Kann er sie nicht mehr drücken, als Hinweis auf eine Minderung der Hindurchblutung, wird ein sogenanntes Shunt-Röhrchen eingelegt, welches den Blutfluss durch das Operationsgebiet normalisiert.

Die Erweiterung der Hauptschlagader im Bauch (Aortenaneurysma) wird heute durch Einbringen eines Stents mit einem Katheter von der Leiste (ohne Bauchschnitt) oder durch eine offene Operation (mit Bauchschnitt) behandelt. Beide Verfahren werden im Gefäßzentrum Mannheim-Speyer regelmäßig angewandt.

Bei Engstellen oder Verschlüssen der Beinarterien kommt es zur Minderdurchblutung der Muskulatur. Operativ kann man die Engstellen oder Verschlüsse entweder bei unkompliziertem Befund unter örtlicher Betäubung aufdehnen. Bei kompliziertem Befund werden die Verschlüsse mittels eines Bypasses aus körpereigener Vene oder einem Kunststoff-Ersatzmaterial behandelt. In Speyer werden pro Jahr 400 sogenannter Hybrideingriffe angewandt. Damit ist das Gefäßzentrum Mannheim-Speyer bundesweit führend.

© Diakonissen Speyer-Mannheim