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Diabetisches Fußsyndrom (DFS)

Oberstes Ziel: Amputation vermeiden

Jährlich gibt es in Deutschland ca. 250.000 offene Stellen (Ulcera) an Füßen von zuckerkranken Menschen. Diabetiker sind bis zu 50-fach stärker gefährdet als normale Personen, eine Fußverletzung zu bekommen und amputiert zu werden.

In Deutschland werden jährlich 60.000 Amputationen durchgeführt. Davon 20.000 Ober- und Unteramputationen allein bei Diabetikern. Die hohe Zahl an Amputationen weist darauf hin, dass nicht genug gefäßmedizinische Rettungsversuche unternommen werden, und dass die Zahl der Zuckerkranken steigt.

Das Oberrheinische Gefäßzentrum behandelt bundesweit die größte Zahl von gefäßkranken Diabetikern. 80 % der behandelten Patienten sind zuckerkrank. Die meisten Diabetiker haben zusätzlich Gefühlsstörungen der Beine (Polyneuropathie), weshalb viele Gangräne an den Füßen schmerzlos sind. Die PAVK des Diabetikers betrifft vor allem die Unterschenkelarterien.

In der gefäßchirurgischen Klinik werden pro Jahr ca. 250 Bypasses auf die Unterschenkel- und Fußarterien (pedale Bypasses) angelegt. Diese Zahlen sind bundesweit führend. Zunehmend werden die Engstellen in den Unterschenkelschlagadern auch aufgedehnt, meist als Kombinationseingriff im Zusammenhang mit kleinen Amputationen am Fuß.

© Diakonissen Speyer-Mannheim