Zu den Inhalten springen
Interner Bereich Raumbelegung
deutsch  english  türk
Schriftgröße
Schrift größerSchrift kleiner

PAVK der Beinschlagadern

Etwa die Hälfte aller Verschlussprozesse der Becken- und Beinschlagadern werden heutzutage endovaskulär (Ballonkatheter, Stent) in Ordnung gebracht.

Auch in unseren Operationssälen dehnen wir sehr viele solcher Engstellen auf, was uns aufgrund unserer guten apparativen Ausstattung möglich ist. Komplizierter sind die Verschlussprozesse im Unterschenkel. Gerade bei Zuckerkranken müssen dann doch oftmals Bypasses zum Fuß hinunter angelegt werden, was bei uns bis zu 250mal im Jahr durchgeführt wird. Auch hier ist die intraoperative Kontrolle durch eine Angiographie zwingend notwendig. In idealer Weise kann man bei Verschlussprozessen der Beinschlagadern offene mit endovaskulären Techniken verknüpfen, so dass weniger Schnitte notwendig sind, das Operationstrauma für den Patienten also viel geringer ist als durch reine Operationen. Im Oberrheinischen Gefäßzentrum werden etwa 400 solcher „Hybrideingriffe“ pro Jahr durchgeführt.

© Diakonissen Speyer-Mannheim