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Chirurgie der Halsschlagadern

Im Oberrheinischen Gefäßzentrum werden 95 % aller Halsschlagader-Operationen im Sinne der klassischen Ausschälplastik und Erweiterung mit einem Kunststoffstreifen durchgeführt.

Diese Methode existiert seit über 50 Jahren und hat sich bis heute bewährt. Im Unterschied zu vielen anderen Gefäßzentren werden nahezu alle Halsschlagader-Operationen in örtlicher Betäubung durchgeführt, was den Vorteil hat, dass der Patient bei der Operation wach ist und die Hände und Füße nach Aufforderung bewegen kann. Die früher bei uns praktizierte Methode, die Hirndurchblutung durch ein EEG zu überprüfen (somatosensorische Prozesspotenziale) haben wir wegen der Unsicherheit der Methode verlassen. Seit Einführung der örtlichen Betäubung in die Carotis-Chirurgie haben wir keine Schlaganfälle mehr ausgelöst.

Als alternatives Verfahren kommt zunehmend die Aufdehnung und Stentung der Halsschlagaderengstellen in Frage. Dieses Verfahren bieten wir in Mannheim zusammen mit den Angiologen an (Chefarzt Dr. med. Klaus Amendt), in Speyer mit dem Kardiologen im Hause (Chefarzt Dr. med. Harald Schwacke). Sie werden dann gemeinsam mit den Kardiologen im Herzkatheterlabor durchgeführt.

© Diakonissen Speyer-Mannheim