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Diakonische Gemeinschaft

Diakonische Schwestern und Brüder

Die lebendige diakonische Tradition unseres Krankenhauses wird heute in besonderer Weise von der diakonischen Gemeinschaft gelebt und repräsentiert. Nachdem 2007 die kleiner werdende Gemeinschaft der Mannheimer Diakonissen nach Speyer umgezogen ist, sind es vor allem die diakonischen Geschwister, die als Glaubens- und Dienstgemeinschaft dieses Erbe weiterführen und leben.

Im Diakonissenkrankenahus kümmern sich die diakonischen Schwestern und Brüder ehrenamtlich um Patientinnen und Patienten und bilden zusammen mit dem Krankenhauspfarramt eine gottesdienstliche Gemeinde in der Kapelle des Mutterhauses. Die diakonischen Geschwister begleiten Patienten zum sonntäglichen Gottesdienst, versehen alle Kirchendieneraufgaben in der Kapelle und leben im regelmäßigen Austausch und Kontakt mit der diakonischen Gemeinschaft in Speyer.

Durch Unterstützung von Freunden der diakonischen Gemeinschaft ist es auch möglich, im Mutterhaus „Schwester Ruths Büchertisch“ weiterzuführen, der auf Vertrauensbasis Bücher, Karten und fairgehandelte Produkte anbietet.

Gibt es am „Diako“ eigentlich gar keine Diakonissen mehr?

So oder so ähnlich werde ich als Krankenhauspfarrerin im Diakonissenkrankenhaus regelmäßig gefragt. Meist antworte ich darauf mit einem klaren und eindeutigen: Ja und Nein.

Es ist schon so, dass die Diakonissen im Krankenhaus nicht mehr täglich präsent sind, seit sie ins Mutterhaus nach Speyer umgezogen sind. Manche, die das Diakonissenkrankenhaus noch aus eigener Erfahrung kennen, sind schon ein wenig „enttäuscht“, wenn nur ich als Krankenhauspfarrerin komme, ohne Tracht und Haube. Viele haben eben gute und schöne Erinnerungen an die Arbeit und die Gegenwart der Diakonissen. Und so ist es schon etwas Besonderes, wenn Diakonissen aus Speyer zu Besuch kommen, zu einem Gottesdienst oder einem anderen Anlass.

Jeden Sonntag erleben wir jedoch auch heute in der Kapelle des ehemaligen Mutterhauses diakonische Gemeinschaft, wenn die Diakonischen Brüder und Schwestern gemeinsam mit den Patientinnen und Patienten Gottesdienst feiern. Auf diese Weise bleiben die Patienten im Sonntagsgottesdienst nicht nur unter sich und sie fühlen sich auch nicht so, wie man sich im Krankenhaus schnell fühlt, nämlich abseits vom normalen Leben. Wer sonntags in die Kapelle des Krankenhauses kommt, feiert den Gottesdienst immer auch als Teil einer diakonischen Gemeinschaft.

Karin Lackus

Diakonische Gemeinschaft
Schwester Ruths Büchertisch

Wer mehr über die Diakonische Gemeinschaft Speyer-Mannheim erfahren möchte, so wie sie heute lebt und glaubt, ist ganz herzlich eingeladen zu den Sonntagsgottesdiensten mit der Diakonischen Gemeinschaft
in der Kapelle des Mutterhauses im Diakoniekrankenhaus Mannheim.

© Diakonissen Speyer-Mannheim