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Um den Anspruch mit Leben zu füllen, dass moderne Tumormedizin interdisziplinär, interprofessionell und multimodal, dazu selbstverständlich auf dem neuesten Stand des medizinischen Wissens und natürlich unter Berücksichtigung laufender Forschung zu gestalten ist, müssen die Spezialisten gemeinsam über jeden einzelnen Betroffenen beraten.

Dies leistet eine seit 2003 etablierte, regelmäßige, nach bestimmten Regeln organisierte Zusammenkunft, das Tumorboard.

Prinzipien des Tumorboards
Das Tumorboard ist offen für niedergelassene Ärzte, die Tumorpatienten behandeln. Konferenzbeschlüsse sind bindend. Sie werden protokolliert. Das Protokoll ist Grundlage der weiteren Behandlungsschritte. Es gibt Mindestvoraussetzungen, ohne die kein Beschluss zustande kommen darf. Immer müssen mindestens der Pathologe, der Röntgenarzt, der Strahlentherapeut, der internistische Onkologe, ein Vertreter des jeweiligen operativen Faches (Gynäkologe oder Visceralchirurg) teilnehmen.
Vorgestellt werden soll der jeweilige Fall von einem Arzt, der die individuellen Gesichtspunkte, Wünsche, aber auch Begleiterkrankungen und Kontraindikationen kennen muss. Wäre all das nicht der Fall, könnte der Patient nicht ausreichend sicher sein, dass nicht wichtige Aspekte unberücksichtigt bleiben.

Termin
Immer Montags um 17.00 Uhr werden alle Tumorpatienten im Tumorboard besprochen. Die Organisation liegt in den Händen des Leiters des Onkologischen Zentrums.
 

Tumorboard
© Diakonissen Speyer-Mannheim