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Glossar

Hier finden Sie Erläuterungen und Erklärungen einiger wichtiger medizinischer Begriffe rund um Geburt, Schwangerschaft und unsere Klinik.

Unsere Anästhesisten sind 24 Stunden anwesend, so dass Sie unter einer normalen Geburt zu jeder Zeit eine PDA (Rückenbetäubung) bekommen können, wenn Sie das wünschen.

Fast alle Kaiserschnitte werden mit PDA oder in spinaler Betäubung durchgeführt, Sie sind wach und erleben die Geburt.

Falls Sie vorher Fragen haben, wenn Sie z. B. einen Bandscheibenvorfall hatten oder Heparin spritzen, besteht die Möglichkeit vor der Geburt mit unseren Anästhesisten über eine mögliche Rückenbetäubung  zu sprechen.

Ein Arabinpessar ist ein Ring, den wir bei einer Verkürzung des Gebärmutterhalses – Cervixinsuffizienz – zur Unterstützung durch die Scheide auf den Gebärmutterhals setzten können, eine Einlage ist zwischen der 20. und 32. Schwangerschaftswoche sinnvoll.

Bei Cervixinsuffizienz oder im Notfall zur Vermeidung einer Fehlgeburt wird ab der 16. Schwangerschaftswoche eine Naht um den Gebärmutterhals gelegt.

Hierbei handelt es sich um eine Verkürzung des Gebärmutterhalses durch Wehen oder den Druck des Babys.

Der Doppler ist eine besondere Ultraschalluntersuchung, hierbei wird der Blutfluss untersucht. Meist untersuchen wir die Nabelschnur des Babys, es können aber auch die Blutgefäße, die die Gebärmutter versorgen oder andere Blutgefäße des Babys bei Notwendigkeit untersucht werden. Diese Untersuchung ist z. B. bei Zwillingen, zierlichen Babys oder Diabetes sinnvoll.

Sollten Sie in einer früheren Schwangerschaft eine Cervixinsuffizienz gehabt haben oder ein Baby zu früh verloren / geboren haben, besteht die Möglichkeit des frühen totalen Muttermundverschlusses.

Hierzu stellen Sie sich in der 13. Schwangerschaftswoche vor, neben einem Gespräch führen wir einen Ultraschall durch und machen einen Abstrich. In der 15. Schwangerschaftswoche wird dann in einer kurzen Operation der Muttermund komplett verschlossen und meist zusätzlich eine Cerclage gelegt.

Unser OP ist direkt im Kreißsaal, so haben wir im Notfall kurze Wege und beim geplanten Kaiserschnitt bleiben Sie in Kreißsaalatmosphäre.

Nahezu alle Kaiserschnitte werden in regionaler Anästhesie durchgeführt, Ihr Partner begleitet Sie im OP. Sie können selbstverständlich bereits im OP mit Ihrem Baby kuscheln (Bonding).

Zusammen mit unserer Kinderklinik - die Frühgeborenen-und Neugeborenenstation ist direkt neben dem Kreißsaal - bilden wir ein Perinatalzentrum Level1, das ist die bestmögliche Versorgungsstufe von Mutter und Kind.

Steht eine Frühgeburt bevor oder erwarten Sie ein besonderes Kind mit einer Auffälligkeit sprechen bereits vorab unsere Kinderärzte mit Ihnen. Gemeinsam planen wir den bestmöglichen Zeitpunkt der Geburt.

Bei besonderen Geburten - Frühgeborene, Kinder mit Auffälligkeiten - sind die Kinderärzte bei der Geburt anwesend.

Manche Babys liegen auch zum Ende der Schwangerschaft noch in Steißlage. Wenn Sie hier zu unserer Geburtsplanung kommen, besprechen wir die Möglichkeiten der Entbindung mit Ihnen. Abhängig von Ihrem Wunsch und der Größe des Babys gibt es folgende Möglichkeiten: Versuch der äußeren Wendung  (ab der 37. SSW), normale Geburt  (ab der 38. SSW), Kaiserschnitt (ab der 39. SSW).

Falls Sie vorzeitige Wehen haben oder einen zu frühen Blasensprung, versuchen wir die Geburt so lange wie möglich herauszuzögern. Es wird eine Wehenhemmung (Tokolyse) mit verschiedenen Medikamenten durchgeführt. Wenn eine Frühgeburt bevorsteht, führt eine RDS-Prophylaxe (die Ausreifung der Lunge wird medikamentös gefördert) zum besseren Startbeginn ins Leben.

In unserer Kreißsaalambulanz führen wir nahezu immer einen Ultraschall durch, wir möchten wissen, ob Ihr Baby zeitgerecht entwickelt ist und wie viel Fruchtwasser es hat, in frühen Schwangerschaftswochen messen wir meist die Länge des Gebärmutterhalses.

Auch diesen bieten wir in unserer Klinik an, beste Zeit hierfür ist die 26. bis 32. Schwangerschaftswoche.

© Diakonissen Speyer-Mannheim