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Intensivmedizin

Intensivstation
Die interdisziplinäre Intensivstation mit 16 Betten (davon 9 Beatmungsplätze) steht unter anästhesiologischer Leitung. Wir behandeln auf unserer Intensivstation Patienten, bei denen es zu einem teilweisen oder vollständigen Ausfall lebenswichtiger Organe gekommen ist. Dabei können das Gehirn, das Herz-Kreislaufsystem, die Lunge, die Nieren oder die Leber betroffen sein. Aber auch Vergiftungen, Infektionen, Verletzungen nach Unfällen, Schockzustände und Operationen können ein Grund für die Intensivbehandlung oder -überwachung sein.

Unser Ziel ist es, die Patienten in ihrem Genesungsprozess zu unterstützen. Um die Behandlung durchzuführen und die Überwachung zu gewährleisten sind einige Geräte notwendig. Diese reagieren sehr empfindlich, deshalb können auch möglicherweise akustische und optische Fehlalarme auftreten. Alle Alarme werden an unsere Zentrale weitergeleitet und können zum Teil bereits dort vom Personal beurteilt und ausgeschaltet werden.

Der beatmete Patient
Wenn die eigene Atmung nicht ausreicht, muss der Patient künstlich beatmet werden. Hierzu ist es notwendig, einen Beatmungsschlauch über Mund oder Nase in die Luftröhre einzuführen. Während der künstlichen Beatmung bekommt der Patient häufig Beruhigungs- und Schmerzmittel, wodurch er sich in einem schlafähnlichen Zustand befindet. Er nimmt jedoch mitunter seine Umgebung wahr. Deshalb können Sie gerne mit ihm reden und ihn auch berühren.

Wir bitten um Beachtung folgender Punkte
Um die Belastung für unsere Patienten möglichst gering zu halten, sollten nur die ihnen am nächsten stehenden Personen zu Besuch kommen. Maximal zwei Personen pro Patient können gleichzeitig die Station betreten.

Die Stationsärzte und das Pflegepersonal dienen Ihnen als Ansprechpartner, um Informationen über den Zustand und den Verlauf der Krankheit zu erhalten. Für uns ist es einfacher, wenn sich die Angehörigen auf einen Ansprechpartner verständigen. Dieser Ansprechpartner kann dann die Informationen im Kreise der Familie weitergeben. Unsere Auskünfte Ihnen gegenüber werden am Telefon sehr allgemein bleiben. Dies dient dem Schutz der persönlichen Informationen Ihres Angehörigen.

Allgemeine Hinweise

  • Für die Dauer seines Aufenthaltes benötigt Ihr Angehöriger lediglich einen „Kulturbeutel“ mit Hygieneartikeln (z.B. Rasierer, Zahnbürste, u.s.w.), ggf. etwas Unterwäsche und Hausschuhe. 
  • Persönliche Gegenstände (etwa Bilder, Zeitschriften oder Bücher) können ebenfalls gerne mitgebracht werden. Denken Sie bitte auch an Brille, Hörgeräte, Prothesen und andere notwendige Dinge. 
  • Verzichten Sie aus hygienischen Gründen auf das Mitbringen von Topf- oder Schnittblumen. 
  • Bringen Sie Essen und Getränke nur nach Rücksprache mit dem Pflegepersonal mit. 
  • Persönliche Wertgegenstände des Patienten (Geld, Schmuck,...) sollten bei nächster Gelegenheit von den Angehörigen mit nach Hause genommen werden.

Sie können uns jederzeit telefonisch unter der unten angegebenen Telefonnummer erreichen. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir am Telefon keine detaillierten Auskünfte über den Gesundheitszustand Ihres Angehörigen geben dürfen. Zu unserer Entlastung bitten wir Sie, die Informationen untereinander auszutauschen. Auf Ihren Wunsch verständigen wir gerne einen evangelischen oder katholischen Seelsorger.

Sie können uns jederzeit erreichen
Tel. 06232 22-1448
Fax 06232 22-1502
anaesthesie@diakonissen.de

Besuchszeiten Intensivstation:

Allgemeine Besuchszeiten:
14.00 bis 19.00 Uhr

Kernbesuchszeiten:
14.00 bis 16.00 Uhr und
18.00 bis 19.00 Uhr

In dringenden Fällen 24 Stunden 

Pflegerische Leiterin

Birhan Iscan

Fachkrankenpflegerin für Anästhesie und Intensivmedizin

Multiprofessionelle Besprechung von Röntgenbilder

Zum Vergrößern
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© Diakonissen Speyer-Mannheim