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Anästhesie

Verantwortung für unsere Patienten

Eine der wichtigen Aufgaben der Anästhesie ist es, bei Operationen und diagnostischen oder therapeutischen Eingriffen für Schmerzfreiheit zu sorgen. Hierzu stehen an sämtlichen Arbeitsplätzen modernste Narkose- und Überwachungsgeräte zur Verfügung. Neben der Allgemeinanästhesie (Vollnarkose) kommen rückenmarksnahe Leitungsanästhesien (Spinalanästhesie, Periduralanästhesie), kombinierte Verfahren sowie Plexusanästhesien oder die Blockade einzelner Nerven zur Anwendung.  
 
Dazu gehören:

  • Operationen aller operativen Disziplinen des Diakonissen-Stiftungs-Krankenhauses
  • Spezielle diagnostische Eingriffe der Fachabteilungen unseres Krankenhauses
  • Unserem Institut obliegt die Leitung der interdisziplinären Intensivstation
  • Die Organisation der innerklinischen Reanimation
  • Die Anästhesisten sind Ansprechpartner für alle Abteilungen des Hauses bei lebensbedrohlichen Zwischenfällen auf den Stationen und in den Funktionsbereichen
  • Schmerztherapie in der perioperativen Phase mit ASD (Akutschmerzdienst) seit 1994


Vorgespräche zur Narkose (=Prämedikationsvisite, Prämedikationsgespräch)
Vor der Operation (entweder prästationär oder am Vortag der Operation) sind wir mit den anderen Kliniken unseres Hauses gemeinsam für die Vorbereitung der Patienten vor dem Eingriff zuständig. Wir untersuchen die Patienten gründlich, schätzen das persönliche Risiko anhand der Vorerkrankungen, des EKGs und der Laborwerte ein. Selten ist dazu auch eine Röntgenaufnahme der Lunge notwendig. Zum Gespräch ist es sehr hilfreich, wenn Sie einen von uns zuvor ausgehändigten Fragebogen schon ausgefüllt haben, den Sie dann mit dem Narkosearzt noch einmal durchgehen. Wir beraten und empfehlen die für Sie individuell schonendste und bestmögliche Narkoseart.


Operationssaal
Vor der Operation schließen wir im Einleitungsraum den Patienten an den Überwachungsmonitor an und leiten die Narkose ein. Während der Operation überwachen wir die lebenswichtigen Organfunktionen (Puls, Blutdruck, EKG, Sauerstoffsättigung des Blutes) und übernehmen die Schutzreflexe für den Patienten. Eine spezielle Überwachungseinheit (EEG - BIS) zeigt die Schlaftiefe, so dass ein Erwachen während der Operation unmöglich ist. Ausserdem wird die Muskelerschlaffung überwacht, so dass Sie nur soviel an Medikamenten bekommen, wie nötig ist für eine sichere und exzellente Narkose. Der Anästhesist sorgt für Schmerzfreiheit, überwacht den Blutverlust im Laufe der Operation und kann immer korrigierend eingreifen. Es werden alle gängigen Formen der Anästhesie durchgeführt. Die verschiedenen Verfahren lassen sich miteinander kombinieren, um postoperativ eine optimale Schmerzfreiheit zu gewähren.


Aufwachraum
Die operierten Patienten werden im  Aufwachraum der Anästhesie-Abteilung so lange betreut, bis eine Verlegung auf die jeweilige Station möglich ist. Besonders erwähnenswert ist unser Wärmemanagement während und nach der Operation. Das unangenehme Frieren und Zittern wird so fast völlig verhindert. Schon im Aufwachraum wird mit einer wirksamen Schmerztherapie begonnen. Hier erhalten unsere Patienten nach der Operation auch Tee oder Mineralwasser zu trinken, auch dies fördert das Wohlbefinden nach einer Operation.

Statistische Informationen
Jährlich werden mehr als 11.000 Patienten im Institut für Perioperative Medizin (Anästhesie, Intensivmedizin, Palliativmedizin, Schmerztherapie und Notfallmedizin) betreut.

Pflegerische Leitung Anästhesie und OP

Elke Zippel

Fachkrankenpflegerin für Anästhesie

© Diakonissen Speyer-Mannheim