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Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom)

Mögliche Symptome können von Bauchschmerzen, Zunahme des Leibesumfangs, Völlegefühl über Verstopfung bis zu abnormen Blutungen reichen. Oft handelt es sich jedoch um einen Zufallsbefund im Rahmen der Vorsorge.

Diagnostik:

Neben der gynäkologischen Untersuchung bieten Ultraschall, Röntgen, CT/MRT, Blasen-/ Enddarmspiegelungen sowie das Bestimmen von Tumormarkern weitere Informationen bezüglich der primären Erkrankung und der Tumorausbreitung. Gegebenenfalls wird bei auffälligen Untersuchungsergebnissen (z. B. Flüssigkeitsansammlungen im Bauch) eine Probe entnommen. Die Diagnosesicherung erfolgt letztlich im Rahmen einer feingeweblichen Untersuchung des verdächtigen Befundes.

Therapie:

Der Therapieerfolg ist maßgeblich von der kompletten Entfernung des Krebsgewebes abhängig. Daher ist die Operation die wichtigste Säule. Meist ist im Anschluss zusätzlich eine Chemotherapie notwendig.

Es hat sich gezeigt, dass gelegentlich eine genetische Korrelation mit dem erblichen Brustkrebs besteht. Deshalb sollte bei Brustkrebserkrankungen auch ein Augenmerk auf den Eierstock gelegt werden und umgekehrt.

© Diakonissen Speyer-Mannheim