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Unsere Tradition

Die Diakonissen Speyer-Mannheim kümmern sich seit 150 Jahren um die Betreuung von Kindern. - Und sind dennoch modern

Kinderbetreuung
Von Anfang an kümmerten sich Diakonissen auch um die Betreuung von Kindern. Die Kindergartenarbeit begann mit Kinderschulen in Pirmasens, Kaiserslautern, St. Ingbert und Frankenthal, setzte sich fort in der Übernahme der städtischen Kleinkinderbewahranstalt im Bauhof in Speyer 1869 und wurde schnell in vielen Gemeinden in der Pfalz betrieben.
1959 wurde das heutige Diakonissen-Haus für Kinder in der Bartholomäus-Weltz-Straße errichtet.
Nach manchen Veränderungen, wie z.B. die Eröffnung unserer Waldgruppe im Jahr 2007 gab es 2009 eine Renovierung, um die baulichen Voraussetzungen für eine konzeptionelle Weiterentwicklung zur Aufnahme von Kindern unter drei Jahren zu schaffen.
Aktuell erhalten 131 Kinder, davon bis zu 18 Kindern unter 3 Jahren und 36 Kinder auf Ganztagsplätzen, in den Regelgruppen, der Waldgruppe und im Hort Bildung, Förderung und Betreuung in unserer Einrichtung.

Die Kindertagesstätte Rulandstraße war zunächst ein Teil des Kinderheims. 1973 wurde eine vom Heim unabhängige Kindergartengruppe eröffnet. Sie betreut Kinder halb- und ganztags.
Seit 2006 bietet sie eine Betriebskindertagesstättengruppe für Kinder von Mitarbeitenden der Diakonissen Speyer-Mannheim. Die Öffnungszeiten sind so gestaltet, dass es insbesondere den Pflegekräften im Schichtdienst möglich ist, die Kinder gut betreut zu haben.
Aktuell können wir 122 Plätze für Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren in der Einrichtung zur Verfügung stellen.

Hilfen zur Erziehung
Im Jahr 1900 nahm als Teil des Kinderkrankenhauses ein Pflegebereich „zur Pflege und Erziehung körperlich oder geistig nicht normaler oder in der Entwicklung zurückgebliebener Kinder“ seine Arbeit auf. Dies war die Geburtsstunde des Kinderheims, dessen Entwicklung die Geschichte des 20. Jahrhunderts widerspiegelt. 
Nach der so genannten „Heimrevolte“ in den Kinderheimen Ende der sechziger Jahre wurden vermehrt ausgebildete pädagogische Fachkräfte eingesetzt und Gruppen mit einer überschaubaren Kinderzahl gebildet.
Anfang der 1990er Jahre des vorigen Jahrhunderts begann mit der Gründung der ersten Außenwohngruppe der Prozess der Dezentralisierung des Kinderheims, der seit 2003 vorerst abgeschlossen ist. Bereits 1996 wurde das Heim zum Jugendhilfebereich mit einer Vielzahl differenzierter Angebote an ambulanten, teilstationären und stationären Maßnahmen erweitert.

Seit 2001 bestehen die Hilfen zur Erziehung der Kinder- und Jugendhilfe aus den Teilbereichen Speyer und Kaiserslautern-Neustadt, nachdem die Einrichtungen der ehemaligen Evangelischen Heime Diemerstein in Frankenstein aufgenommen worden waren. Diese hatten in den vorhergehenden Jahren einen vergleichbaren Differenzierungsprozess durchlaufen.

 

© Diakonissen Speyer-Mannheim