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Freitag, 28. Oktober 2011


Krankenhausbau startet mit Spatenstich

Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus Speyer

Symbolischer Spatenstich, v. l.: Kaufmännischer Vorstand Friedhelm Reith, Geschäftsführer Werner Vogelsang, Oberbürgermeister Hansjörg Eger, Vorsteher Dr. Werner Schwartz, Sozialministerin Malu Dreyer, Architekt Linus Hofrichter, Oberin S. Isabelle Wien, Geschäftsführer Wolfgang Walter

Mit dem Spatenstich am 28. Oktober fiel der Startschuss für die Baumaßnahme zur Umsetzung der „Ein-Standort-Lösung“ am Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus Speyer.

Mit dem Bau in der Hilgardstraße würde baulich vollendet, was mit der Fusion des Diakonissen- mit dem Stiftungskrankenhaus 2004 begonnen wurde, so Sozialministerin Malu Dreyer, die Mut und Engagement aller Beteiligten vor sieben Jahren lobte. „Das war damals ein vorausschauender Schritt und heute ist das Krankenhaus gemeinsam auf einem guten Weg“, sagte sie anlässlich des Spatenstichs in Speyer.  Das Land übernehme gern 30,4 Millionen Euro der Gesamtkosten von 48,5 Millionen Euro „weil wir wissen, dass hier viel getan wird für die Menschen“, so die Ministerin.
Auf die persönliche Betreuung im Krankenhaus ging auch Vorsteher Pfarrer Dr. Werner Schwartz ein und betonte: „Wir möchten in dem neuen, erweiterten Krankenhaus auch künftig Menschen im Geist unseres Hauses mit Nächstenliebe begegnen, sie ärztlich betreuen, pflegen und begleiten.“
Mit „ein wenig Wehmut“ blickte Oberbürgermeister Hansjörg Eger der Baumaßnahme entgegen, gingen mit der räumlichen Zusammenlegung der beiden derzeitigen Krankenhausstandorte doch „752 Jahre Krankenhaustradition in Speyer zu Ende.“ Er freue sich aber für Speyer, so Eger, dass in der Hilgardstraße ein Gebäudekomplex entstehe, der modernsten medizinischen Ansprüchen entspreche.
Die Einzelheiten des Neubaus erläuterte Krankenhausgeschäftsführer Wolfgang Walter: Für das Ziel, die derzeitigen Krankenhausstandorte Spitalgasse und Hilgardstraße an der Hilgardstraße zusammenzulegen, würden ein zweigeschossiger Funktionsbereich und ein fünfstöckiger Bettentrakt in Richtung Paul-Egell-Straße angebaut. Dort befände sich in Zukunft auch der Haupteingang. Der Neubau ermögliche es, voraussichtlich in vier Jahren die derzeitig in der Spitalgasse untergebrachten Bereiche wie das Schlaflabor, die Palliativstation sowie die Schmerztagesklinik und das Geriatrische Zentrum in der Hilgardstraße anzusiedeln. Die modernen Funktionsbereiche zeichneten sich durch „Offenheit, viel Grün, zahlreiche Innenhöfe und gut beleuchtete Räume“ aus, ergänzte Architekt Linus Hofrichter aus Ludwigshafen: Bei der Planung seien vor allem Tageslicht und kurze Wege für Patienten, Mitarbeitende und Besucher wichtig gewesen. Außerdem lege man großen Wert darauf, im Interesse von Betreiber, Umwelt, Patienten und Mitarbeitenden nachhaltig zu bauen, sagte er.
Vor den Zukunftsvisionen hatte Krankenhausgeschäftsführer Werner Vogelsang auf Meilensteine der Fusion zurückgeblickt, und war augenzwinkernd auf die Frage eingegangen, warum das fusionierte Krankenhaus beinahe „Werner-Kliniken“ geheißen habe mit Blick auf die damaligen Hauptakteure Werner Schineller, Werner Schwartz, Werner Krämer und Werner Vogelsang. Auch Vogelsang betonte den bisherigen Erfolg der Fusion, der sich unter anderem an gestiegenen Patientenzahlen und einer wachsenden Mitarbeiterschaft ablesen lasse.
Die Entwicklung der Baumaßnahme kann ab sofort auch auf der Internetseite des Diakonissen-Stiftungs-Krankenhauses verfolgt werden.

© Diakonissen Speyer-Mannheim