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21. Januar 2016


Wirtschaftlich erfolgreich zum Wohl der Patienten

Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus

„Sie haben das Krankenhaus so aufgestellt, dass es wirtschaftlich erfolgreich zum Wohl der Patienten arbeiten kann“, gratulierte Staatssekretär David

Langner dem Speyerer Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus in einem Festakt zum Ende des ersten und Beginn des zweiten Bauabschnitts zur Zusammenführung der beiden Krankenhausstandorte in Speyer.
Langner betonte die gute Zusammenarbeit der Diakonissen Speyer-Mannheim mit dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Demografie. Man habe die gesamte Baumaßnahme gern mit einer Summe in Höhe von 50,9 Millionen Euro unterstützt, so der Staatssekretär. Er hob zugleich das große Engagement des Trägers hervor, der die restlichen Kosten in Höhe von 27,2 Millionen Euro übernommen hat: „Sie haben Verantwortung übernommen, um zukunftsgewandt aufgestellt zu sein, um Patienten das größtmögliche Gesundheitsangebot zu machen“, bescheinigte er den Diakonissen Speyer-Mannheim. Deren Vorsteher Pfarrer Dr. Günter Geisthardt bezeichnete die Förderung durch das Land als Wertschätzung der Arbeit des Diakonissen-Stiftungs-Krankenhauses.
Oberkirchenrat Manfred Sutter als Vertreter der Pfälzischen Landeskirche nannte das Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus das „Vorzeigekrankenhaus im Bereich der Diakonie unserer Landeskirche“ und Oberbürgermeister Hansjörg Eger erklärte, der Krankenhausbau und das Campus-Konzept der Diakonissen Speyer-Mannheim seien wesentliche Faktoren für die Stadtentwicklung in Speyer. Das gelte auch für das ehemalige Stiftungskrankenhaus, das nach Ende der Baumaßnahmen 2018 zurück an die Stadt falle.
Für die Möglichkeit, das Gebäude in der Spitalgasse noch während des zweiten Bauabschnitts nutzen zu können, dankten die Krankenhaus-Geschäftsführer Wolfgang Walter und Werner Vogelsang ausdrücklich, als sie die Baumaßnahmen vorstellten: Der erste, im Sommer 2015 abgeschlossene Bauabschnitt umfasste vor allem die Verlegung des Haupteingangs an die Paul-Egell-Straße, den Neubau des zweigeschossigen Funktionstraktes mit Notaufnahme und Ambulanzen sowie den Neubau eines fünfgeschossigen Bettentraktes mit Hubschrauberlandesplatz.
Einen wichtigen Baustein im zweiten Bauabschnitt, der im Mai 2015 begonnen hat, stellen Neubau und Erweiterung der Intensivstation dar, die von 16 auf 24 Betten erweitert wird. Die Überwachungsstation mit 16 Betten wird auf die Ebene der Intensivstation verlegt, um den wachsenden Anforderungen an die Versorgung schwer kranker Menschen gerecht zu werden. Darüber hinaus umfasst die Baumaßnahme die Umstrukturierung der Apotheke und der Zentralsterilisation, und die Stationen mit den Patientenzimmern im vorhandenen Bettenhaus werden in den Ebenen eins bis sechs modernisiert und neu strukturiert.
Abschließend ging Professor Linus Hofrichter vom Architekturbüro sander.hofrichter in seinem Festvortrag auf zukunftsorientierte Krankenhausplanung im Spannungsverhältnis zwischen Finanzierung und Nachhaltigkeit ein.

© Diakonissen Speyer-Mannheim