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25. April 2014


Das Krankenhaus hat sich gedreht

Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus

Rund zweieinhalb Jahre nach dem ersten Spatenstich hat sich das Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus gedreht: Der Haupteingang wurde an die Paul-Egell-Straße verlegt, dort öffnet auch das Parkhaus mit 260 Stellplätzen.

„Die Verlegung des Haupteingangs war eine der wichtigsten konzeptionellen und städtebaulichen Entscheidungen bei der Planung des Neubaus“, erklärte Geschäftsführer Werner Vogelsang bei der Präsentation des neuen zweigeschossigen Funktionstrakts, der sich auf insgesamt 8.400 m² erstreckt. Von der Paul-Egell-Straße kommend erreichen Patienten und Besucher den Empfang und die Patientenzimmer, die Zentrale Aufnahme sowie Ambulanzen und die Bereitschaftsdienstzentralen. „Alle Funktionsbereiche befinden sich auf einer Ebene“, hob Wolfgang Walter, Sprecher der Geschäftsführung, hervor. Das bedeute kurze Wege für Mitarbeitende und Patienten. Außerdem sei die Technik auf neuestem Stand, im Bereich der Kardiologie beispielsweise waren schon im Dezember zwei neue Herzkatheterlabore im Neubau in Betrieb gegangen.
Unter dem Funktionsbereich hatten bereits im Januar Küche und Cafeteria sowie die Geriatrische Tagesklinik ihren Betrieb aufgenommen, in der vergangenen Woche wurden dort auch neue Büroräume bezogen.
Natürlich sei anfangs noch alles etwas ungewohnt, aber das Haus sei logisch aufgebaut unterstrich Martin Rieger vom Architekturbüro Sander Hofrichter in Ludwigshafen. Alle Bereiche seien von einer zentralen Magistrale im neuen Haupteingang aus zu erreichen.
An der Hilgardstraße erreichen künftig nur noch Patienten im Krankenwagen die Notfallbereiche, die ebenfalls in räumlicher Nähe zu den Ambulanzen liegen, um eine schnelle Versorgung im Notfall zu gewährleisten.
Etwa eine Woche nach den Funktionsbereichen können Anfang Mai die Patientenzimmer im neuen fünfstöckigen Bettentrakt bezogen werden.
„Die Öffnung des Funktionstraktes und Inbetriebnahme des Bettentraktes bedeuten allerdings nur ein Etappenziel in der Baumaßnahme“, betonte Dr. Werner Schwartz, Vorsteher der Diakonissen Speyer-Mannheim. Es schlössen sich noch Umstrukturierungs- und Modernisierungsarbeiten an, bevor man mit der Zusammenlegung der beiden derzeitigen Krankenhausstandorte die vor zehn Jahren besiegelte Fusion auch räumlich vollenden könne.

© Diakonissen Speyer-Mannheim