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Diakonissen Speyer-Mannheim

    Diakonische Schwestern und Brüder

    Die evangelischen Frauen und Männer in der Diakonischen Gemeinschaft verstehen sich als Glaubens- und Dienstgemeinschaft, die im Sinne und im Geist Jesu Menschen helfen will. Das Mutterhaus ist ihr geistliches Zentrum.

    Es gab sie unter anderem Namen bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Die so genannten Hilfsschwestern arbeiteten damals in den gleichen Berufsfeldern wie die Diakonissen, ohne deren verbindliche Lebensweise zu teilen. 1939 wurde im Kaiserswerther Verband aus den Hilfsschwestern aller Mutterhäuser eine eigene Verbandsschwesternschaft, um ihre Eingliederung in die Schwesternschaft der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt zu verhindern. Die Verbandsschwestern wurden 1987 in Diakonische Schwestern umbenannt, seit 1994 gibt es in Speyer auch Diakonische Brüder.

    Die Diakonischen Schwestern und Brüder sind heute in verschiedenen Berufen an unterschiedlichen Orten tätig. Sie nehmen am Diakonischen Auftrag der Kirche teil, ohne wie die Diakonissen auf ein Gehalt zu verzichten, im Mutterhaus zu leben oder die Tracht zu tragen. Sie haben ihre individuellen Lebensentwürfe, tragen aber als Zeichen der Zusammengehörigkeit eine Brosche oder Anstecknadel, die der Brosche der Diakonissen nachempfunden ist.

    © Diakonissen Speyer-Mannheim